MRT Knie, Hüfte, Sprunggelenk und Fuß in Darmstadt

Eine MRT von Knie, Hüfte, Sprunggelenk und Fuß liefert detaillierte, hochaufgelöste Aufnahmen von Meniskus, Bändern, Knorpel und Sehnen – Strukturen, die im Röntgenbild nicht sichtbar sind. Die Untersuchung ist sicher, schmerzfrei und ganz ohne Röntgenstrahlung. Auf dieser Seite erfahren Sie, bei welchen Beschwerden welche Untersuchung sinnvoll ist und wie eine MRT bei uns abläuft. Allgemeine Informationen zu unserem MRT-Gerät und den Untersuchungsbedingungen finden Sie auf unserer MRT-Seite.

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Untersuchungsbereiche an Knie, Hüfte, Sprunggelenk und Fuß

Eine MRT dieser Körperregion deckt je nach Fragestellung ganz unterschiedliche Bereiche ab:

MRT des Knies

Die Knie-MRT wird häufig durchgeführt zur Beurteilung von:

  • Meniskus (Innenmeniskus und Außenmeniskus)
  • Bändern (Seitenbandriss und Kreuzbandriss)
  • Knorpelschaden (Chondropathie)
  • Arthrose (Verschleiß) und Arthritis (Entzündung)
  • Sportverletzungen
  • Sehnenschädigung (z.B. Patellasehne, Patellespitzensyndrom)
  • patellofemorales Schmerzsyndrom, maltracking, jumper's knee, Friktionssyndrome
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

Bildbeispiele für Befunde im Knie-MRT:

MRT Knie mit Meniskussriss

Beschwerden:

Knieschmerzen beim Beugen an der Innenseite des Kniegelenks.


Diagnose:

Meniskussriss, horizontaler Riss des Innenmeniskushinterhorns


MRT Knie mit vorderer Kreuzbandruptur

Beschwerden:

Instabilität im Kniegelenk nach Verdrehtrauma


Diagnose:

vorderer Kreuzbandriss, vordere Kreubandruptur


MRT der Hüfte

Ein Hüft-MRT kann bei Schmerzen im Hüftbereich durchgeführt werden, zum Beispiel bei Verdacht auf:

  • Entzündung (Arthritis)
  • Arthrose, Knorpenschaden (Chondropathie)
  • Impingement
  • Labrumläsion
  • Sehnenerkrankung oder Schleimbeutelentzündung (Tendinopathie und Bursitis, lateraler Hüftschmerz)
  • Hüftkopfnekrose – (Osteonekrose) die MRT kann eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bereits zeigen, wenn das Röntgenbild noch unauffällig ist
  • Schenkelhalsfraktur, insbesondere als Ermüdungs- oder Insuffizienzfraktur bei Verdacht auf eine im Röntgenbild nicht sichtbare osteoporosebedingte Fraktur – mehr zur Diagnostik der Knochendichte finden Sie auf unserer DXA-Seite
  • Tumoren

Bildbeispiele für Befunde im Hüft-MRT:

MRT Hüfte mit perilabraler Zyste

Beschwerden:

Leistenschmerzen bei Bewegung.


Diagnose:

paralabrale Zyste, Ausbildung einer mit Flüssigkeit gefüllten Zyste neben dem Labrum


MRT des Sprunggelenks

Bei Schmerzen, Instabilitäten oder Sportverletzungen des oberen Sprunggelenks (OSG) dient die MRT der Darstellung von:

  • Bänderriss, einschließlich einer Syndesmosenverletzung (Riss der bandhaften Verbindung zwischen Schien- und Wadenbein – im Röntgen häufig nicht erkennbar)
  • Sehnenerkrankungen, zum Beispiel eine Tendinopathie, Tendinitis oder Ruptur der Peronealsehnen oder der Sehne des M. tibialis posterior
  • Knochenbruch
  • Knorpelschaden (Chondropathie, osteochondrale Läsion)
  • Entzündungen (Synovialitis, Tendinitis, Tenosynovitis)
  • Sportverletzungen

MRT der Achillessehne

Fersenschmerzen und Schmerzen der Achillessehne lassen sich durch eine MRT weiter abklären. Sie zeigt zum Beispiel:

  • Achillessehnenruptur (kompletter Riss, häufig akutes Sportereignis)
  • Tendinopathie (chronische, überlastungsbedingte Reizung mit oder ohne Riss)
  • Entzündungen (Tendinitis, Peritendinitis)
  • Haglund-Ferse (knöcherner Fersenhöcker mit Sehnenreizung am Ansatz)

MRT des Vorfußes

Die Vorfuß-MRT ist Methode der Wahl bei Verdacht auf:

  • Sportverletzungen
  • Entzündungen
  • Sehnenschäden oder Sehnenentzündungen
  • Abnutzungen im Bereich der Zehen oder Mittelfußknochen
  • Morton-Neurom
  • Stressfraktur (Ermüdungsbruch) der Mittelfußknochen, insbesondere bei sportlich aktiven Patienten

MRT des Rückfußes

Schmerzen, Entzündungen oder der Verdacht auf Verletzungen im Bereich der Fußwurzel oder der Ferse sind eine Indikation zur Rückfuß-MRT. So lassen sich zum Beispiel diagnostizieren:

  • Fersensporn
  • Stress-/Insuffizienzläsionen
  • Erkrankungen der Plantarfaszie, zum Beispiel eine Plantarfasziitis, eine Plantarfaszien-Ruptur oder ein Morbus Ledderhose (gutartige knotige Verdickung der Plantarfaszie)
  • Tarsaltunnelsyndrom (Einengung eines Nervs am Innenknöchel, mit Kribbeln oder Taubheitsgefühl an der Fußsohle)
  • Sehnenerkrankungen
  • Sinus tarsi Syndrom
Fussballspieler beim Schuss, dynamische Sportarten sind häufige Ursache für Knieverletzung

MRT der Symphyse

Typischerweise bei Schmerzen im Leistenbereich oder Verdacht auf eine Reizung der Symphyse bietet die Symphysen-MRT eine gute Methode zur Ursachensuche, zum Beispiel bei einem Einriss der dort ansetzenden Sehnen (im MRT erkennbar am sogenannten „secondary cleft“ – einem flüssigkeitsgefüllten Sehnen-Einriss am Übergang von Rektusscheide und Adduktorensehnen). Häufiger Hintergrund bei sportlich aktiven Patienten ist eine Osteitis pubis (Symphysitis pubis), im Sport auch als „Sportlerleiste“ bekannt – ein belastungsabhängiger, oft beidseitiger Leistenschmerz.

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Ablauf und Vorbereitung

  • Keine Nüchternheit erforderlich – Sie können vor Ihrem Termin normal essen und trinken
  • Lagerung mit den Füßen voran: Bei Untersuchungen von Knie, Sprunggelenk und Fuß bleibt Ihr Kopf dadurch vollständig außerhalb der Röhre, bei einer Hüftuntersuchung liegt er meist am oder außerhalb des Tunnelrands
  • Messzeit: bei Gelenkuntersuchungen meist 10 bis 20 Minuten reine Messzeit
  • Kontrastmittel: ob notwendig, ist von Region zu Region unterschiedlich und hängt von Ihrer individuellen Fragestellung ab – beim Knie reicht in aller Regel eine native Untersuchung ohne Kontrastmittel aus. Bei Hüfte und Sprunggelenk wird bei einer frischen Verletzung häufiger nativ untersucht, bei länger bestehenden oder unklaren Beschwerden sowie bei Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Knochens kommt öfter Kontrastmittel zum Einsatz
  • Bitte vor der Untersuchung angeben: Metallimplantate, zum Beispiel eine Endoprothese


Allgemeine Informationen zu unserem Gerät, zum Kontrastmittel-Prozess (u. a. dem vorab benötigten Kreatininwert) und den Aufklärungsbogen finden Sie auf unserer MRT-Seite.

allgemeine Informationen MRT →

MRT oder Röntgen bei Knie, Hüfte, Sprunggelenk und Fuß?

Situation empfohlene Methode Warum
Verdacht auf einen frischen Knochenbruch Röntgen Schnell verfügbar, zeigt Knochen zuverlässig
Beurteilung von Gelenkstellung und -verschleiß (Arthrose) Röntgen Etablierte Methode zur Einteilung
Beurteilung von Meniskus, Bändern, Knorpel oder Sehnen MRT Zeigt Weichteile, die im Röntgen nicht sichtbar sind
Verdacht auf Knochenmarködem, Stressfraktur oder Hüftkopfnekrose MRT Zeigt Veränderungen oft früher als das Röntgenbild
Unauffälliges Röntgenbild trotz fortbestehender Beschwerden MRT Häufig der sinnvolle nächste Schritt

Mehr zur Röntgendiagnostik finden Sie auf unserer Röntgen-Seite.

Spezialisierte Qualifikation

PD Dr. med. Marc C. Heinrich ist von der Deutschen Röntgengesellschaft zertifiziert für die Muskuloskelettale Radiologie – die Diagnostik von Erkrankungen an Knochen, Gelenken und Weichteilen – sowie für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der medizinischen Bildgebung. Beide Zusatzqualifikationen fließen direkt in die Befundung Ihrer Untersuchung ein.


Zertifikat künstliche Intelligenz
für PD Dr. Marc Heinrich
Zertifikat Muskuloskelettale Radiologie
für PD Dr. Marc Heinrich
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Häufige Fragen zur MRT von Knie, Hüfte, Sprunggelenk und Fuß

Wofür wird eine MRT von Knie, Hüfte, Sprunggelenk oder Fuß gemacht?

Je nach Region eignet sie sich zur Abklärung unterschiedlicher Beschwerden, zum Beispiel:
• Knie: Meniskus, Bänder, Knorpel
• Hüfte: Arthrose, Impingement, Hüftkopfnekrose
• Sprunggelenk: Bänderriss, Knorpelschaden
• Achillessehne: Ruptur, Tendinopathie
• Vorfuß und Rückfuß: Morton-Neurom, Fersensporn, Plantarfasziitis
• Symphyse: Sportlerleiste (Ostitis pubis)

Muss ich vor der Untersuchung nüchtern sein?

Nein. Sie können vor Ihrem Termin normal essen und trinken.

Wird bei einer MRT von Knie, Hüfte, Sprunggelenk oder Fuß Kontrastmittel benötigt?

Das Bild wird über einen Sensor (Flachdetektor) direkt elektronisch erfasst und am Bildschirm angezeigt, statt es wie früher auf Film zu belichten. Das ermöglicht sofortige Kontrolle, Nachbearbeitung und digitale Archivierung.

Wie weit muss ich beim Knie-MRT in die Röhre?

Sie werden mit den Füßen voran gelagert – Ihr Kopf bleibt bei einer Untersuchung von Knie, Sprunggelenk oder Fuß vollständig außerhalb der Röhre.

Wann wird ein Röntgen und wann eine MRT gemacht?

Bei Verdacht auf einen frischen Knochenbruch oder zur Beurteilung von Gelenkverschleiß wird meist zunächst ein Röntgen gemacht. Die MRT kommt zum Einsatz, wenn Meniskus, Bänder, Knorpel oder Sehnen beurteilt werden müssen, oder wenn das Röntgenbild trotz fortbestehender Beschwerden unauffällig bleibt.

Was ist eine Symphysen-MRT und wann wird sie gemacht?

Die Symphysen-MRT klärt Schmerzen im Leistenbereich ab, die häufig durch eine Reizung der Symphyse und der dort ansetzenden Sehnen entstehen – bei sportlich Aktiven auch als „Sportlerleiste“ (Ostitis pubis) bekannt.

Wie lange dauert eine MRT von Knie, Hüfte, Sprunggelenk oder Fuß?

Das hängt von der untersuchten Region ab, liegt aber in der Regel zwischen 10 und 20 Minuten reiner Messzeit.

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