GFR-Rechner: Nierenfunktion (eGFR) einfach online berechnen

Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) gibt Auskunft über Ihre Nierenfunktion. Sie wird u. a. dann relevant, wenn bei einer CT- oder MRT-Untersuchung Kontrastmittel zum Einsatz kommt. Geben Sie unten Ihr Alter, Geschlecht und Ihren Kreatinin-Wert ein – Ihre eGFR und die zugehörige Einordnung werden sofort berechnet.

GFR-Rechner

Geschätzte Nierenfunktion (eGFR) nach der CKD-EPI-2021-Formel berechnen – die Berechnung erfolgt direkt in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.

ml/min/1,73m²

Der eGFR-Wert wird nach der CKD-EPI-2021-Formel geschätzt und ist nur für Erwachsene ab 18 Jahren mit stabiler Nierenfunktion vorgesehen – bei akutem Nierenversagen, in der Schwangerschaft oder bei stark abweichender Muskelmasse ist er nur eingeschränkt aussagekräftig.

Dieser Rechner ersetzt keine ärztliche Einschätzung und berechnet keine Kontrastmittelmenge oder Dosisklasse – das legt unser Praxisteam individuell für Sie fest.

Was sagt die eGFR aus – und was nicht?

Die eGFR wird bei uns nach der aktuellen, leitlinienüblichen CKD-EPI-2021-Formel geschätzt, die auf Ihrem Kreatinin-Wert, Alter und Geschlecht basiert. Sie liefert einen guten ersten Anhaltspunkt, ist aber ein Schätzwert: Bei akutem Nierenversagen, in der Schwangerschaft oder bei stark abweichender Muskelmasse ist die eGFR nur eingeschränkt aussagekräftig. Der Rechner ist außerdem nur für Erwachsene ab 18 Jahren vorgesehen. Er ersetzt keine ärztliche Einschätzung, kann Ihnen aber helfen, sich vor Ihrem Termin bereits einen Überblick zu verschaffen.

Warum ist Ihre Nierenfunktion vor einer CT- oder MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel wichtig?

Falls bei Ihrer CT- oder MRT-Untersuchung Kontrastmittel zum Einsatz kommt, benötigen wir vorab Ihren aktuellen Kreatinin-Wert – er fließt in die Einschätzung Ihrer Nierenfunktion und die sichere Vorbereitung Ihrer Untersuchung mit ein. Sie können uns Ihren Wert bereits vor Ihrem Termin bequem über unser Kontaktformular oder telefonisch mitteilen.

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen das Kontrastmittel und bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion mit einer eGFR unter 30 ml/min/1,73 m² KOF bedarf es einer genauen Nutzen-Risiko-Abwägung durch unser Praxisteam. Sprechen Sie uns an, wenn Ihnen eine eingeschränkte Nierenfunktion bekannt ist – wir besprechen dann gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Mehr zu Ablauf und Vorbereitung Ihrer CT-Untersuchung →  ·  Mehr zur MRT-Untersuchung →  ·  Blutwerte vorab mitteilen →

Häufig gestellte Fragen zur Nierenfunktion (eGFR)

Was ist der Unterschied zwischen Kreatinin und eGFR?

Kreatinin ist ein Stoffwechselprodukt, das über die Nieren ausgeschieden wird und im Blut gemessen werden kann. Die eGFR wird aus diesem Kreatinin-Wert zusammen mit Alter und Geschlecht berechnet und gibt – anders als der reine Kreatinin-Wert – direkt an, wie gut Ihre Nieren aktuell arbeiten.

Was bedeuten die Stufen G1 bis G5?

Die eGFR wird in fünf Stufen (G1 bis G5) eingeteilt, von normaler bis hochnormaler Nierenfunktion (G1) bis hin zu Nierenversagen (G5). Der Rechner oben zeigt Ihnen direkt an, in welcher Stufe Ihr berechneter Wert liegt.

Muss ich meinen Kreatinin-Wert vor jeder Untersuchung angeben?

Nur, wenn bei Ihrer CT- oder MRT-Untersuchung Kontrastmittel zum Einsatz kommt. Ob dies der Fall ist, klären wir individuell anhand Ihrer Fragestellung. Bei einer Untersuchung ohne Kontrastmittel ist der Wert nicht erforderlich.

Ersetzt der Rechner eine Blutabnahme?

Nein. Der Rechner benötigt Ihren aktuellen Kreatinin-Wert aus einer Blutuntersuchung als Eingabe – er ersetzt diese nicht, sondern hilft Ihnen, den Wert richtig einzuordnen.

Sie interessieren sich auch für Ihren Body-Mass-Index? Nutzen Sie unseren BMI-Rechner.


Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter 06151-23466 oder über unsere Kontaktseite.