MRT Darmstadt – Kernspintomographie: Termin, Ablauf, Dauer, Vorbereitung und Kontrastmittel
MRT in Darmstadt führen wir in der Radiologie am Luisenplatz an einem modernen Hochfeld-MRT mit Deep-Learning-Technik durch: Die besonders weite Tunnelöffnung und der kurze Magnet sorgen für spürbar mehr Bewegungsfreiheit und Komfort als bei älteren, engeren Geräten.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) – auch Kernspintomographie genannt – ist ein sicheres, schmerzfreies Bildgebungsverfahren für präzise Aufnahmen des Körpers, ganz ohne Röntgenstrahlung.
Anders als die Computertomographie (CT) arbeitet die MRT ausschließlich mit Magnetfeldern und Radiowellen – wie das genau funktioniert, erklären wir unter
Was ist ein MRT und wie funktioniert es?
Dauer
Untersuchung meist 10–30 Minuten, insgesamt ca. 1 Stunde einplanen
Vorbereitung
nüchtern nur bei MRT der Bauchorgane, des weiblichen Beckens und der Prostata (4 Stunden), sonst normal essen und trinken
Kontrastmittel
je nach Fragestellung; dann aktueller Kreatininwert (nicht älter als 3 Monate) spätestens 3 Tage vor dem Termin

Vorteile unserer modernen MRT-Diagnostik in Darmstadt
- KI-gestützte Bildrekonstruktion (Deep Learning): gestochen scharfe, hochaufgelöste Bilder bei kürzerer Untersuchungszeit
- Extraweite, extrakurze Tunnelöffnung (70 cm): mehr Platz und Bewegungsfreiheit im Gerät
- Kurzer Magnet (137 cm): Kopf liegt bei vielen Untersuchungen außerhalb der Röhre – angenehm bei Platzangst
- Hochfeld-Technologie: höchste Bildqualität für eine präzise Diagnose
Schneller MRT-Termin für Privatpatienten & Selbstzahler
Als Privatpatient oder Selbstzahler benötigen Sie für Ihre MRT-Untersuchung keine Überweisung und profitieren von besonders schnellen Terminen über unsere Privatsprechstunde sowie von einer persönlichen Befunderläuterung nach der Untersuchung.
Rufen Sie uns gerne an, wir informieren Sie zu all Ihren Fragen.
Privatsprechstunde:
06151 23480
Vorbereitung und Ablauf Ihrer MRT-Untersuchung
Wichtige Sicherheitsregeln: Was Sie vor der MRT ablegen müssen
Vor der Untersuchung müssen Sie in der Umkleide alle metallischen Gegenstände ablegen, da diese im Magnetfeld zu schweren Unfällen oder Bildstörungen führen können.
Was Sie vor der Untersuchung z.B. ablegen sollten:
- Schmuck, Uhr, Brille, Hörgeräte
- Kleidung mit Metall, z. B. Reißverschlüsse, Knöpfe, Nieten, Bügel-BH
- herausnehmbare Zahnspangen und herausnehmbaren Zahnersatz (bei MRT von Kopf und Hals)
- Schlüssel, Münzen, Haarspangen
- Insulinpumpe, Orthesen
- Karten mit Magnetstreifen (z. B. EC-Karte), da diese gelöscht werden könnten
- Piercings entfernen Sie bitte bereits vor Ihrem Termin selbst oder durch Ihren Piercer.
Kein Hindernis für die MRT:
- Gelenkersatz (z.B. Knie- oder Hüft-TEP)
- Titanplatten und -schrauben nach einer Knochenbruch-OP
- Künstliche, MR-taugliche Herzklappen (bitte Implantatausweis mitbringen)
Besonderheit bei MRT der Bauchorgane, des weiblichen Beckens und der Prostata (Nüchternheit & Buscopan)
- Bei einer MRT-Untersuchung der Bauchorgane, des weiblichen Beckens oder der Prostata sollten Sie mindestens 4 Stunden nüchtern sein (vorher nichts mehr essen oder trinken), um störende Darmbewegungen zu vermeiden.
- Direkt vor der Untersuchung erhalten Sie zusätzlich ein gut verträgliches Medikament (Buscopan), das die Darmbewegung während der Untersuchung reduziert. Dies kann vorübergehend die Sehschärfe beeinträchtigen, sodass Sie nach der Untersuchung für ca. 4 Stunden nicht selbst Auto fahren dürfen.
- Für alle anderen MRT-Untersuchungen – Kopf, Hals, Thorax, Wirbelsäule, Gelenke und muskuloskelettales Becken – müssen Sie nicht nüchtern sein.
MRT und Kontrastmittel
Bei bestimmten Fragestellungen verabreicht der Arzt während der Untersuchung ein Kontrastmittel, um Organe und Strukturen deutlicher sichtbar zu machen. Es wird über eine Vene im Arm injiziert, im Körper verteilt und anschließend über die Nieren ausgeschieden.
Da die Nierenfunktion die Ausscheidung beeinflusst, benötigen wir spätestens 3 Tage vor der Untersuchung Ihren aktuellen Nierenwert (Kreatinin-Wert). Sie können uns diesen bequem über unsere Online-Blutwertmitteilung übermitteln.
Mit unserem GFR-Rechner können Sie Ihren Wert vorab selbst einordnen.
Ablauf der MRT am Untersuchungstag
Während der Kernspintomographie liegen Sie auf einer Untersuchungsliege, die in das MRT-Gerät eingeschoben wird. Die zu untersuchende Körperregion liegt dabei in einer speziellen Spule, die das Signal verstärkt und die Bilder erzeugt. Für scharfe, aussagekräftige Aufnahmen ist es wichtig, während der Messung möglichst still zu liegen.
Das erwartet Sie während der Untersuchung:
- Durchgehender Sichtkontakt der Radiologieassistentin zum Patienten
- Dauer meist 10–30 Minuten, völlig schmerzfrei
- Gehörschutz gegen die lauten Messgeräusche
- Notfallklingel, falls Sie sich unwohl fühlen
- Kommunikation jederzeit über Kopfhörer möglich
- Bleiben Sie während der Untersuchung ruhig und entspannt liegen – die Geräusche der Messungen sind normal und kein Grund zur Sorge.
Kontraindikationen
Patienten mit elektrischen Geräten im Körper, wie Herzschrittmacher, Defibrillator, Schmerzpumpe oder Ähnlichem können nicht untersucht werden.
Aufklärungsbogen für Ihr MRT vorab ausfüllen
Als Vorbereitung für eine Untersuchung mittels Kernspintomographie / MRT finden Sie hier den entsprechenden Aufklärungsbogen mit allen wichtigen Informationen. Sie können diesen Bogen am PC ausfüllen. Bitte drucken Sie sich den entsprechenden Aufklärungsbogen danach aus und bringen Sie ihn zu Ihrer Untersuchung mit.
Fragen und Antworten zur MRT (FAQ):
Anwendungen der Kernspintomographie im Überblick
Die MRT ist ein vielseitiges Verfahren, das in der Diagnostik verschiedenster Erkrankungen eingesetzt wird. Zum Beispiel kann es bei der Diagnose von Tumoren, Infektionen, Entzündungen, Verletzungen, Stoffwechselstörungen und vielen anderen Erkrankungen hilfreich sein.
Untersuchungsregionen
MRT Schädel
Eine Schädel-MRT spielt eine entscheidende Rolle bei der Diagnose einer Vielzahl von Erkrankungen des Gehirns.
MRT KHBW
Die Kleinhirnbrückenwinkel-MRT ist zur Darstellung der Hör-/Gleichgewichtsnerven und zur Abklärung von Schwindel oder Schwerhörigkeit die bildgebende Methode der Wahl.
MRT Hypophyse
Die Hypophysen-MRT wird eingesetzt zur Erkennung von Hypophysentumoren und anderen Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse.
MRT Orbita
Die Orbita (Augenhöhle) umfasst den Bereich um das Auge herum, einschließlich des Augapfels, der Augenmuskeln und der Sehnerven.
MRT Kiefergelenk
Die Kiefergelenks-MRT wird eingesetzt zur Darstellung von z.B. Diskusverlagerungen oder Arthrose bei craniomandibulärer Dysfunktion (CMD).
MRT Hals
Die Hals-MRT dient zur Beurteilung von krankhaften Veränderungen wie Tumoren, Lymphknotenvergrößerungen oder Entzündungen.
MRT Parotis
Die Glandula parotis (Ohrspeicheldrüse) ist die größte Speicheldrüse. Die Parotis-MRT ermöglicht die Beurteilung von Veränderungen wie Zysten, Entzündungen oder Tumoren.
MRT Thoraxwand
Die Thoraxwand umfasst Teile des Brustkorbs inklusive der Rippen und Muskeln. Die Thoraxwand-MRT wird eingesetzt bei Verletzungen, Entzündungen oder Tumoren dieser Region.
MRT Sternum (Brustbein)
Das Brustbein spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilität des Brustkorbs. Die Sternum-MRT kann Verletzungen, Entzündungen oder Tumore des Sternums erfassen.
MRT Sternoklavikulargelenk
Die Sternoklavikulargelenk-MRT hilft bei der Beurteilung von Verletzungen, Entzündungen, Arthrose oder anderen Erkrankungen des Gelenks.
MRT Axilla
Die Achselhöhle (Axilla) enthält u.a. Lymphknoten, Blutgefäße, Nerven und Weichteile. Die Axilla-MRT unterstützt bei der Analyse von entzündlichen Prozessen, Lymphknoten oder Tumoren.
MRT Mamma
Mamma-MRT ist das genaueste Verfahren zur Entdeckung von Brustkrebs, zur Beurteilung der Tumorgröße und Ausbreitung sowie zur Differenzierung Narbe vs. Rezidiv.
MRT Schulterblatt
Das Schulterblatt (Scapula) spielt eine wichtige Rolle bei der Beweglichkeit der Schulter. Die Schulterblatt-MRT beurteilt Verletzungen, Entzündungen, Tumoren der Scapula.
MRT Schulter
Die Schulter MRT kann helfen, die Ursache für Schmerzen und Bewegungseinschränkung zu finden, z.B. Verletzungen der Rotatorenmanschette oder Impingement.
MRT Ellenbogen
Eine Ellenbogen MRT wird bei Ellenbogenschmerzen durchgeführt, beispielsweise bei Tennisellenbogen, Golferellenbogen oder Veränderungen der Bizepssehne.
MRT Handgelenk
Bei Schmerzen, Schwellungen oder Sportverletzung kann die Handgelenk-MRT z.B. Knochenbruch, Ganglion, Sehnenscheidenentzündung, oder Diskusperforation darstellen.
MRT Hand
Die Hand MRT bietet Hilfestellung bei Verdacht auf rheumatische Erkrankungen, Ganglion, Sehnenveränderung oder Sehnenscheidenentzündung.
MRT Finger
Bei Fingerschmerzen und Verletzungen unterstützt eine Finger MRT die Ursachensuche, z.B. Verletzungen der Knochen oder Sehnen, Ganglion sowie Gelenkentzündungen.
MRT Knie
Die Knie-MRT wird häufig durchgeführt zur Beurteilung von Meniskus, Bänderriss, Knorpelschaden, Arthritis, Arthrose oder Sportverletzungen.
MRT Hüfte
Ein Hüft-MRT kann bei Schmerzen im Hüftbereich durchgeführt werden bei Arthritis, Arthrose, Impingement, Labrumläsion, Sehnen- oder Schleimbeutelentzündungen.
MRT Sprunggelenk
Bei Schmerzen, Instabilitäten oder Sportverletzungen dient die Sprunggelenk-MRT der Darstellung von Bänderriss, Knochenbruch, Knorpelschaden oder Entzündungen.
MRT Achillessehne
Schmerzen von Ferse oder Achillessehne lassen sich durch eine Achillessehnen-MRT weiter abklären, die z.B. Verletzungen oder Einrisse der Sehne sowie Entzündungen sichtbar macht.
MRT Vorfuß
Die Vorfuß-MRT ist Methode der Wahl z.B. bei Sportverletzungen, Entzündungen oder Morton-Neurom.
MRT Rückfuß
Schmerzen, Entzündungen oder Verletzungen von Fußwurzel oder Ferse stellen eine Indikation zur Rückfuß-MRT dar, z.B. Fersensporn oder Plantarfasziitis.
MRT Symphyse
Symphysen-MRT zur Ursachensuche bei Schmerzen im Bereich der Leiste oder Symphyse, z.B. bei Einriss der dort ansetzenden Sehnen oder Schambeinentzündung.
MRT Wirbelsäule
Eine
MRT HWS,
MRT BWS oder
MRT LWS erfolgt u.a. bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose oder Frage nach alter vs. frischer Fraktur.
MRT Kreuzbein und Steißbein
Eine MRT des Kreuzbeins oder Steißbeins kann Informationen liefern bei Schmerzen beim Sitzen oder Insuffizienzfraktur bei
Osteoporose oder nach Bestrahlung.
MRT Oberbauch
Zur Beurteilung der verschiedenen Oberbauchorgane wie Leber, Gallenwege, Nieren, Nebennieren oder Bauchspeicheldrüse bietet sich die Oberbauch-MRT an.
MRT Leber
Eine Leber-MRT unterstützt bei der Suche von Tumoren, Metastasen, Gallenstau und gibt Hinweise auf eine Leberverfettung / Fettleber oder Leberzirrhose.
MRT Nieren / Nebennieren
Zur Beurteilung von Nierenzysten oder Tumoren ist die Nieren-MRT eine gute Methode. Die Nebennieren-MRT kann Adenome oder Metastasen in dem Organ zeigen.
MR-Enterographie
MR-Enterographie (MRT-Sellink) zur Darstellung des Dünndarmes bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie M. Crohn zum Auffinden von entzündeten Darmabschnitten oder Engstellen.
MR-Urogramm
Ein MR-Urogramm ist eine Darstellung der ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter und Harnblase) z.B. bei Tumoren oder Verengungen der Harnleiter.
MRT Becken muskuloskelettal
Die Becken-MRT kann Veränderungen der Knochen und Weichteile darstellen wie Knochenmarködem, Frakturen, Entzündungen oder Tumore.
MRT Leiste
Die Leisten-MRT spielt eine Rolle bei der Diagnose von Verletzungen, Entzündungen, Hernien, Tumoren oder Lymphknotenvergrößerungen in diesem Bereich.
MRT Bauchwand
Die Bauchwand mit ihren Komponenten wie Muskeln, Faszien und Sehnen wird mittels Bauchwand-MRT dargestellt zur Identifizierung von Hernien, Tumoren oder Verletzungen.
MRT weibliches Becken
Die MRT des weiblichen Beckens dient zur Darstellung der inneren weiblichen Organe wie Ovar (Eierstock) und Uterus (Gebärmutter) sowie deren Veränderungen.
MRT Defäkographie
Bei der dynamischen Beckenboden-MRT werden Aufnahmen des Enddarms während der Darmentleerung angefertigt.
MRT Symphyse
Bei Schmerzen im Leistenbereich oder Verdacht auf Reizung der Symphyse bietet die Symphysen-MRT eine gute Methode zur Ursachensuche.
Multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT)
MRT Prostata
Die Prostata-MRT ist eine eigenständige Leistung und zählt nicht zur Becken-MRT. Sie dient insbesondere der Suche nach klinisch relevantem Prostatakrebs.
MR-Angiographie (MRA)
MRA Halsarterien
Die MRA der Halsarterien erkennt Gefäßerkrankungen wie Aneurysma, Gefäßverengung (Stenose) oder -verschluss, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen können.
MRA der Kopfgefäße
Die MRA der Hirngefäße kann Atherosklerose, Aneurysmen, Gefäßverengungen (Stenosen), Gefäßverschlüsse und Sinusthrombosen darstellen.
MRA der Nierenarterien
Die MRA der Nierenarterien identifiziert z.B. Nierenarterien-stenosen oder andere Gefäßanomalien als mögliche Ursache für Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
