Computertomographie (CT) in Darmstadt

CT in Darmstadt führen wir in der Radiologie am Luisenplatz an einem modernen CT-Gerät mit kameraassistierter, KI-basierter Positionierung durch: Diese sorgt zusammen mit einer schonenden Aufnahmetechnik für eine im Vergleich zu älteren Geräten geringeren Strahlendosis bei weiterhin scharfen, rauschärmeren Bildern.

Die Computertomographie erzeugt mithilfe von Röntgenstrahlen präzise Schnittbilder aus dem Körperinneren. Ein Röntgenröhren-Detektor-System rotiert dabei um Sie herum, während Sie auf einer Liege durch einen etwa 70 cm breiten Ring fahren. Dieser weite Ring wird auch von Patienten mit Klaustrophobie in aller Regel gut toleriert.


Die genaue Funktionsweise der Computertomographie erklären wir hier: Was ist CT?


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Modernes CT-Gerät (Computertomograph) in der Radiologie am Luisenplatz in Darmstadt

Ihre Vorteile bei uns

Für Ihre Untersuchung setzen wir ein CT-Gerät ein, das Wert auf eine für Sie angenehme und zugleich schonende Untersuchung legt. Drei Eigenschaften kommen Ihnen dabei bei jeder Untersuchung zugute:

Icon CT Positionierung

Exakte Positionierung für die richtige Dosis


Eine Kamera erfasst automatisch Ihre Position und unterstützt so eine besonders exakte, KI-gestützte Ausrichtung im Gerät. Nur bei korrekter Positionierung kann das Gerät die für Sie passende Strahlendosis berechnen – nicht mehr als nötig.







Icon schonende Aufnahme

Schonende Aufnahmetechnik


Unsere Aufnahmetechnik (iterative Bildrekonstruktion) kommt im Vergleich zu älteren CT-Geräten mit einer geringeren Strahlendosis aus. Auch bei Patienten mit höherem Körpergewicht liefert unser Gerät weiterhin gut auswertbare Bilder.hr Körpergewicht spielt außerdem für die für Sie passende Strahlendosis eine Rolle – mit unserem BMI-Rechner können Sie sich vorab einen Überblick verschaffen.

Icon CT Metallartefaktreduktion

Geringere Bildstörungen bei Implantaten

Künstliche Gelenke, Schrauben, Platten oder Zahnfüllungen können bei älteren Verfahren zu störenden Bildartefakten führen. Unsere Aufnahmetechnik (Metallartefaktreduktion) kann solche Störungen spürbar verringern.








CT Nierenzyste Adipositas rekontruiert mit Standard-Technik in der Radiologie am Luisenplatz in Darmstadt
CT Nierenzyste Adipositas rekontruiert mit moderner Technik in der Radiologie am Luisenplatz in Darmstadt

Ablauf und Vorbereitung Ihrer CT-Untersuchung

So läuft Ihre Untersuchung ab

Bis zur eigentlichen Aufnahme können bei Ihrem Termin mehrere Schritte anfallen – zum Beispiel ein kurzes Aufklärungsgespräch, bei Bedarf das Legen eines venösen Zugangs für die Kontrastmittelgabe, sowie kurze Wartezeiten zwischen den einzelnen Schritten. Für die Aufnahme selbst legen Sie sich auf die Liege des CT-Geräts, die Sie langsam durch den offenen Ring fährt (siehe unten) – der eigentliche Scan dauert dabei nur wenige Sekunden. Bei manchen Fragestellungen, zum Beispiel bei einem CT-Urogramm, ist nach der Kontrastmittelgabe zusätzlich eine Wartezeit von ca. 15 Minuten nötig, bevor die Aufnahmen gemacht werden. Die Gesamtdauer Ihres Termins in der Praxis ist deshalb, je nach Untersuchung und notwendiger Vorbereitung, spürbar länger als der reine Scan.

Ihre Vorbereitung

Aufklärungsbogen

Als Vorbereitung für eine Untersuchung mittels Computertomographie / CT finden Sie hier den entsprechenden Aufklärungsbogen mit allen wichtigen Informationen. Sie können diesen Bogen am PC ausfüllen. Bitte drucken Sie sich den entsprechenden Aufklärungsbogen danach aus und bringen Sie ihn zu Ihrer Untersuchung mit. Aufklärungsbogen herunterladen →


Kontrastmittel bei Ihrer CT

Kontrastmittel kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn der Verdacht auf eine Entzündung, einen Tumor oder Metastasen besteht, da es Gefäße und Gewebestrukturen deutlicher voneinander abgrenzt. Ob Ihre Untersuchung mit oder ohne Kontrastmittel erfolgt, legen wir individuell anhand Ihrer Fragestellung fest.


Nüchtern bleiben bei Bauch- oder Becken-CT

Bei einer CT-Untersuchung von Bauch oder Becken sollten Sie mindestens 6 Stunden vorher nichts mehr essen oder trinken, um störende Darmbewegungen zu vermeiden. Direkt vor der Untersuchung erhalten Sie zusätzlich ein gut verträgliches Medikament (Buscopan), das die Darmbewegung während der Untersuchung reduziert. Dies kann vorübergehend die Sehschärfe beeinträchtigen, sodass Sie nach der Untersuchung für ca. 4 Stunden nicht selbst Auto fahren dürfen.


Trinken von Kontrastmittel

In einigen Fällen kann es nötig sein, dass Sie als Patient auch stilles Wasser oder Kontrastmittel einige Zeit vor der Untersuchung trinken müssen. Dies ist zur Kontrastierung des Magen-Darm-Traktes bei Bauchuntersuchungen für bestimmte Fragestellungen notwendig. Die Trinkflaschen mit Kontrastmittel können Sie einige Tage vor der Untersuchung bei uns an der Anmeldung abholen.


Blutwerte vor Kontrastmittelgabe

Falls bei Ihrer Untersuchung Kontrastmittel gegeben wird, benötigen wir vorab Ihren aktuellen Kreatinin- und bei CT zusätzlich den TSH-Wert. Mit unserem GFR-Rechner können Sie Ihren Kreatinin-Wert vorab selbst einordnen.Bitte teilen Sie uns diese Werte rechtzeitig vor Ihrem Termin mit. 

Mehr dazu bei unserem Online-Formular →

Wann eine CT-Untersuchung nicht möglich ist

Schwangerschaft

Schwangere sollten zum Schutz des ungeborenen Kindes keinen Röntgenstrahlen ausgesetzt werden. Eine evtl. Schwangerschaft muss vor der Untersuchung ausgeschlossen sein.

Kontrastmittel-Unverträglichkeit

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Kontrastmittel, einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer stark eingeschränkten Nierenfunktion verzichten wir auf die Kontrastmittelgabe oder wählen ein alternatives Vorgehen. Bitte teilen Sie uns entsprechende Vorerkrankungen vorab mit.

CT oder MRT?

Nicht sicher, ob für Ihr Anliegen eine CT oder eine MRT die passende Untersuchung ist? Der Unterschied liegt in der eingesetzten Technik: Die CT arbeitet mit Röntgenstrahlen, die MRT (Kernspintomographie) mit einem Magnetfeld und Radiowellen, ganz ohne Röntgenstrahlung. Welches Verfahren für Ihre Fragestellung besser geeignet ist, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen bzw. mit dem überweisenden Arzt.

Privatpatient oder Selbstzahler?

Icon Selbstzahler

Privatpatienten und Selbstzahler

Als Privatpatient oder Selbstzahler profitieren Sie auch für Ihre CT-Untersuchung von besonders schnellen Terminen über unsere Privatsprechstunde. Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite für Privatpatienten & Selbstzahler.

Mehr für Privatpatienten und Selbstzahler →

Untersuchungsregionen

Icon Region Kopf

CT Kopf

  • CCT (kraniale CT): Abklärung von Schlaganfall und Hirnblutungen.
  • CT der Nasennebenhöhlen (NNH): bei Nasennebenhöhlenentzündung, Polypen oder Tumorverdacht.
  • CT Mittelgesicht: Diagnostik nach Gesichtsverletzungen und bei Verdacht auf einen Gesichtsschädelbruch.
  • CT Felsenbein: bei Verdacht auf ein Cholesteatom, bei Otosklerose oder nach Verletzungen im Bereich des Innenohrs – Detailaufnahmen der feinen Knochenstrukturen.


Icon Region Hals

CT Hals

  • CT der Halsweichteile: bei tastbaren Lymphknoten, unklaren Schwellungen oder zur Abklärung von Entzündungen und Tumoren. Häufig mit Kontrastmittel, um Gefäße und Gewebestrukturen besser abzugrenzen.


Icon Region Brustkorb

CT Brustkorb

  • CT Thorax: Lungengewebe, Lymphknoten und Rippen – je nach Fragestellung mit oder ohne Kontrastmittel. Viele Voruntersuchungen sind auch ohne Kontrastmittel aussagekräftig.
  • CT der Lungenarterien (CT-Angiographie): bei Verdacht auf eine Lungenembolie, mit Kontrastmittel.
  • HR-CT Thorax: besonders detaillierte Darstellung, etwa bei Lungenfibrose, Lungenentzündung oder Lungenemphysem.


Icon Region Bauch

CT Bauch

  • CT Oberbauch: Leber, Nieren, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Milz und Gallenblase, in der Regel mit Kontrastmittel.
  • CT Leber: bei Verdacht auf Tumoren, Metastasen oder eine Verfettung der Leber.
  • CT Nieren: Suche nach Nierensteinen sowie Tumordiagnostik.
  • Stein-CT: bei plötzlichen, starken Flankenschmerzen (Nierenkolik) – ganz ohne Kontrastmittel.
  • CT Urogramm: ableitende Harnwege, z. B. bei Blut im Urin, stets mit Kontrastmittel.
  • CT Abdomen: Gesamtübersicht der Bauchorgane und Lymphknoten.


Ob eine Untersuchung mit oder ohne Kontrastmittel erfolgt, hängt von der jeweiligen Fragestellung ab – mehr dazu im Abschnitt „Ablauf und Vorbereitung Ihrer CT-Untersuchung".

Icon Becken

CT Becken

  • CT des knöchernen Beckens: Diagnostik von Beckenbrüchen nach Unfällen.
Icon Gelenke

CT Gelenke

  • CT Schulter: Bruchdiagnostik nach Unfällen.
  • CT Ellenbogen: Radiusköpfchen- und Olecranonfrakturen.
  • CT Handgelenk/Hand: Unfall- und Sportverletzungen.
  • CT Hüfte: Verdacht auf einen Schenkelhalsbruch.
  • CT Knie: nach Sportverletzungen und Unfällen.
  • CT Sprunggelenk/Fuß: auch bei komplexen Verletzungen.


Auch nach einem künstlichen Gelenkersatz zeigen unsere Aufnahmen im Vergleich zu älteren Verfahren geringere Bildstörungen durch das Metall (siehe „Unser CT-Gerät").

Icon Wirbelsäule

CT Wirbelsäule

  • CT der knöchernen Wirbelsäule: Wirbelbrüche und Spondylolyse – auch nach einer Versorgung mit Schrauben oder Platten mit geringeren Bildstörungen als bei älteren Verfahren beurteilbar.
  • CT der Bandscheiben: insbesondere wenn eine MRT nicht möglich ist, etwa bei einem Herzschrittmacher.
Icon Angiographie

CT Angiographie

  • CTA Aorta: Aneurysmadurchmesser und Kontrolle der Dichtigkeit nach einer Stent-Versorgung.
  • CTA Lungenarterien: bei Verdacht auf eine Lungenembolie.

Fragen und Antworten zur CT (FAQ):

Wie lange dauert eine CT-Untersuchung?

Der eigentliche Scan dauert nur wenige Sekunden. Je nach Untersuchung und notwendiger Vorbereitung – zum Beispiel ein kurzes Aufklärungsgespräch oder das Legen eines venösen Zugangs für die Kontrastmittelgabe – kann die Gesamtdauer Ihres Termins in der Praxis jedoch spürbar länger sein als der reine Scan.

Wann ist eine CT-Untersuchung nicht möglich?

Während einer Schwangerschaft sollte zum Schutz des ungeborenen Kindes grundsätzlich auf eine CT verzichtet werden. Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Kontrastmittel, einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer stark eingeschränkten Nierenfunktion verzichten wir auf die Kontrastmittelgabe oder wählen ein alternatives Vorgehen.

Wann bekomme ich bei einer CT Kontrastmittel?

Kontrastmittel kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn der Verdacht auf eine Entzündung, einen Tumor oder Metastasen besteht, da es Gefäße und Gewebestrukturen deutlicher voneinander abgrenzt. Ob Ihre Untersuchung mit oder ohne Kontrastmittel erfolgt, legen wir individuell anhand Ihrer Fragestellung fest.

CT oder MRT – was ist der Unterschied?

Die CT arbeitet mit Röntgenstrahlen, die MRT (Kernspintomographie) mit einem Magnetfeld und Radiowellen, ganz ohne Röntgenstrahlung. Welches Verfahren für Ihre Fragestellung besser geeignet ist, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen bzw. mit dem überweisenden Arzt.